Zum Jahreswechsel tauchen bei vielen Familien dieselben Fragen auf: Wird das Pflegegeld 2026 erhöht? Wie nutze ich das Entlastungsbudget richtig? Und was hat es mit BEEP auf sich?
Hier bekommen Sie den Überblick – kurz, verständlich und mit praktischen Tipps für die Pflege zu Hause.
Pflegegeld 2026: Gibt es eine Erhöhung?
Kurz: Für 2026 ist nach aktueller Regelung keine automatische Erhöhung vorgesehen. Die Leistungsbeträge wurden zuletzt zum 01.01.2025 um 4,5 % angehoben.
Was heißt das für Sie?
- Das Pflegegeld bleibt 2026 voraussichtlich auf dem Niveau von 2025.
- Umso wichtiger wird, alle Entlastungsleistungen sinnvoll zu kombinieren (siehe nächster Punkt).
Wenn Sie wissen möchten, welche Betreuung in Ihrem Alltag überhaupt realistisch ist: Hier finden Sie unsere Übersicht zu Leistungen der 24-Stunden-Betreuung.
Entlastungsbudget: 3.539 € pro Jahr – so nutzen Sie es 2026
Der gemeinsame Jahresbetrag (oft „Entlastungsbudget“) für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege liegt bei bis zu 3.539 € pro Kalenderjahr.
Warum ist das 2026 so wichtig?
Dieses Budget hilft Ihnen, typische Belastungsspitzen abzufangen – zum Beispiel:
- wenn Angehörige krank werden oder Urlaub brauchen (Verhinderungspflege)
- nach Krankenhaus/Reha zur Überbrückung (Kurzzeitpflege)
- bei Wechselphasen oder kurzfristigem Mehrbedarf
Praxis-Guide dazu (wenn Sie tiefer einsteigen wollen): Dein Artikel zur smarten Kombination ist bereits online.
BEEP ab 2026: Was ist neu?
BEEP steht für das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege und tritt zum 01.01.2026 in Kraft.
Ziel: weniger Bürokratie und mehr Handlungsspielraum für Pflegefachpersonen. Für Angehörige heißt das vor allem: Prozesse sollen einfacher und schneller werden – besonders dort, wo Pflegedienste und professionelle Strukturen beteiligt sind.
5 Tipps, die 2026 wirklich helfen
- Budget nicht verschenken: Planen Sie früh, wofür Sie das Entlastungsbudget einsetzen könnten (Urlaub, Notfälle, Wechsel).
- Transparenz bei Nachtbedarf: Wenn nachts regelmäßig Hilfe nötig ist, muss das vorab klar kommuniziert und organisatorisch abgedeckt werden.
- Leistungen kombinieren: Pflegegeld + Entlastungsbudget + Entlastungsbetrag (wenn passend) bringen in Summe oft die größte Entlastung.
- Abläufe schriftlich festhalten: Wer macht was? Wann wird nachgefasst? Das reduziert Stress enorm.
- Kosten realistisch einschätzen: Hier finden Sie bei Pflegerlich eine klare Preis-Spanne und Einflussfaktoren.
Was bedeutet das für eine 24-Stunden-Betreuung konkret?
- Pflegegeld 2026: stabiler, planbarer Baustein (keine automatische Erhöhung).
- Entlastungsbudget: der wichtigste Hebel für echte Entlastung (Ersatz, Übergang, Notfall).
- BEEP: soll Abläufe vereinfachen – spürbar vor allem dort, wo zusätzliche professionelle Pflege eingebunden ist.
Wenn Sie eine Situation einschätzen möchten (Kosten, Ablauf, passende Unterstützung): Melden Sie sich gern kostenlos und unverbindlich bei uns.
Kurz-FAQ
Wird Pflegegeld 2026 erhöht?
Aktuell ist keine automatische Erhöhung vorgesehen; die letzte Erhöhung war 2025 (+4,5 %).
Wie hoch ist das Entlastungsbudget?
Bis zu 3.539 € pro Jahr für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege.
Was ist BEEP?
Ein Gesetz, das ab 01.01.2026 Kompetenzen erweitert und Bürokratie in der Pflege abbauen soll.


